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Hundert Jahre Zweisamkeit – Liebeskommunikation und Liminalität seit 1918.


Ach! Reden über die Liebe – das Thema der Erich Fried Tage 2017 beschäftigt auch die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift medien & zeit – Kommunikation in Vergangenheit und Gegenwart. Das Heft widmet sich unter dem Titel Hundert Jahre Zweisamkeit – Liebeskommunikation und Liminalität seit 1918 ebenfalls dem großen Thema Liebe und wurde am Donnerstag, den 30. November im Rahmen des  Fried-Festivals im Literaturhaus präsentiert.

Internationale Beiträge zu medienhistorischen Fragen vermitteln ein eindrucksvolles Bild von den facettenreichen Bezügen zwischen Liebe und Dialog, zwischen Medienformen und romantischen Codierungen. Im Rahmen der Heftvorstellung präsentierte die Historikerin Bianca Burger ihren Forschungsartikel, in dem sie sich mit österreichischen Ehe-Ratgebern der Zwischenkriegszeit befasst.

Gerd Hallenberg eröffnet die medien & zeit-Ausgabe mit einem Streifzug durch die deutsche Fernsehgeschichte, im Fokus sind jene TV-Programmangebote, in denen gekuppelt, getändelt und auf Kompatibilität geprüft wird.
Christoph Jacke und Christina Flieger forschen zur Rezeption von Popmusik und ihrer Funktion in Liebesbeziehungen wie in Phasen des mitunter auch konkreten körperlichen Annäherns. Ausgangspunkt sind Befunde, die Musik als Weiterentwicklung des menschlichen wie tierischen Balzverhaltens begreifen.
Beitrag drei ist eine Debatte über Liebeskommunikation im öffentlichen Raum, die die RedakteurInnen der Ausgabe gemeinsam mit den drei Wiener StadtforscherInnen Lisa Wachberger und Maximilian Brustbauer (Herausgeberin und Chefredakteur des Magazins stadtform) sowie Erik Meinharter (Redakteur und Mitbegründer von dérive – Zeitschrift für Stadtforschung) führten.
Lioba Schlösser richtet ihren filmanalytischen Blick auf "Liminalität und Grenzüberschreitungen im zeitgenössischen Spielfilm" und leuchtet dabei die diversen Formen der Grenzüberschreitungen in den dargestellten Transgressionen innerhalb von Liebesbeziehungen aus.
Thomas Ballhausen unternimmt eine Relektüre des Klassikers Fragmente einer Sprache der Liebe von Roland Barthes, der mit diesem Trostbuch der unglücklich Liebenden und glücklich Lesenden einen Bestseller der Theorie vorgelegt hat, der weit über das akademische Feld hinaus ein Publikum findet.

Das HerausgeberInnen-Team, bestehend aus Gaby Falböck, Julia Himmelsbach & Thomas Ballhausen, ist davon überzeugt, dass Liebeskommunikation scheitert und funktioniert – eben weil es die Liebe gibt. Ihr ausführliches Editorial zur Zeitschrift ist auf der schön gestalteten Webseite von medien & zeit in ganzer Länge nachzulesen.

 

 

 

 

 

 


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