Wien – Budapest Transit II Natascha Gangl & Márió Z. Nemes


Natascha Gangl, Foto: Marcel Rius

Márió Nemes, Foto: privat

Zoltan Lesi, Foto: Michal Gina

Fr, 19.05.2017, 19.00 Uhr

Performance

Avantgarde, Horror, Hybrid, Zoologie, Subversion, Posthumanität, Ironie – die Kollaboration/Installation einer Autorin und eines Autors an den Schnittstellen zu Bildender Kunst, Musik und Theater. Natascha Gangl (Ö) und Márió Z. Nemes (H) werden aus ihren jeweils eigenen literarischen Welten einen gemeinsamen künstlerischen Kosmos remixen.
Ziel des seit 2014 laufenden Projekts
Wien-Budapest Transit ist es, österreichische und ungarische Autor/inn/en in einen künstlerischen Dialog zu bringen und die Freude der gemeinsamen Kreation mit dem Publikum zu teilen.

Einleitung: Zoltán Lesi (Autor, Mitglied d. Attila József Kreis)

Márió Z. Nemes, geb. 1982, ist Lyriker und Kritiker. Gedichtbände: Alkalmi magyarázatok a húsról (Gelegenheitsbemerkung über das Fleisch, 2006), Bauxit (Bauxite, 2010), A hercegprímás elsírja magát (Der Fürstprimas bricht in Tränen aus, 2014); Redakteur des kulturtheoretischen Fanzines Technologie und das Unheimliche. Lebt in Budapest.
Natascha Gangl
, geb. 1986, lebt seit zehn Jahren zwischen Österreich und Mexiko; studierte Philosophie und Germanistik sowie Szenisches Schreiben beim DRAMA FORUM von uni-T Graz. In der Spielzeit 2013/14 Hausautorin am Staatstheater Mainz. Ihr Prosa-Debüt Wendy fährt nach Mexiko erschien 2015 im Ritter-Verlag.
Zoltán Lesi
, geb. 1982 in Ungarn, lebt und arbeitet als Autor und Literaturübersetzer (aus dem Deutschen ins Ungarische) seit sechs Jahren in Wien; er publizierte in ungarischen und deutschsprachigen Zeitschriften sowie die Lyrikbände Daphnis ketskéi /Ziege von Daphnis (FISZ Verlag, 2009), Merül /Tauchen (JAK-Prae Verlag, 2014).
Zoltán Lesi, der 2016 mit dem Zsigmond Móricz Stipendium ausgezeichnet wurde, ist Begründer der literarischen Veranstaltungsreihe Wien-Budapest Transit und Redakteur der Weltliteratur Serie des Jelenkor-FISZ Verlags