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Literaturgeschichte(n)*

Kooperation mit dem Haus der Geschichte Österreich

Bereits vor der offiziellen Eröffnung des Hauses der Geschichte Österreich (HGÖ) startet in Kooperation mit dem Burgtheater, der Österreichischen Exilbibliothek im Literaturhaus Wien und dem Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek mit Literaturgeschichte(n)* eine neue Lese- und Diskussionsreihe.

Literaturgeschichte(n)* Folge 3 – "von einen sprachen" am Do., 11. Mai 2017, 20 Uhr

Es ist ein Gemeinplatz, dass sich die österreichische Literatur durch Sprachreflexion und ein skrupulöses Sprachbewusstsein auszeichne. Damit ist jedoch keine literarische Hermetik verbunden, sondern, so zeigen es prominente Gewährsleute wie Johann Nepomuk Nestroy und Ernst Jandl, eine fortgesetzte Arbeit an der Sprache der jeweiligen Epoche, an ihren Phrasen, fragwürdigen Übereinkünften und Ideologemen, kurz: Sprachkritik als Ideologiekritik.

Zu hören sind an diesem Abend nicht nur Dichtungen „in einen heruntergekommenen sprachen“ (Jandl) und Sprachexperimente der Konkreten Poesie. Die Texte von Sandra Gugic oder Maja Haderlap bilden die Erfahrung von Exil, Migration und Marginalisierung ab, von Sprachverlust, erzwungener oder unterdrückter Mehrsprachigkeit. Die Auseinandersetzung der Autorinnen und Autoren mit „ihren“ Sprachen und fremden Idiomen zeugt von erfinderischer Not wie von lustvoll erfahrener und herzustellender Redevielfalt.

Moderation: Dr. Ursula Seeber (ehemalige Leiterin der Österreichischen Exilbibliothek im Literaturhaus Wien)

Vestibül im Burgtheater, 1010 Wien, Universitätsring 2
Eingang Ringstraße Landmannseite
Kartenreservierung über das Burgtheater: <Literaturgeschichte(n)*>

"Hotel Europa"

Die erste Folge fand am 20. Oktober 2016 statt: Sei es Grandhotel oder Absteige, Fremdenpension oder Herberge, im Hotel spielt sich ein Leben ohne dauerhafte Zugehörigkeiten ab, freiwillig oder – im Exil – erzwungen, bisweilen auch als Lebensform. Oft sind es auch Grenzen, Pfeiler, Gitter, die uns dazu zwingen, uns neu zu positionieren, uns mit ihrer Symbolkraft herausfordern. Im Zentrum standenTexte von Joseph Roth, Elfriede Jelinek und der an diesem Abend anwesenden Autorin Miroslava Svolikova und des Autors Radek Knapp.
Zu Gast waren Miroslava Svolikova, Radek Knapp und Elisabeth Geyer (Dramaturgin, Schauspielhaus Graz), Moderation Prof. Oliver Rahtkolb (HGÖ). Es lasen Petra Morzé und Robert Reinagl.

"Wieviel Heimat braucht der Mensch?"

Folge 2 am 9. März 2017 wurde von der Direktorin des Hauses der Geschichte Österreich, Dr. Monika Sommer-Sieghart, eröffnet. Die von Bernhard Fetz (Österreichisches Literaturarchiv) moderierte Gesprächsrunde beschäftigte sich mit der Frage „Wie viel Heimat braucht der Mensch?“. Wo zwischen Heimattümelei, populistischem Kampfbegriff, an Orte und Menschen gebundener Erinnerung und Erfahrung und einem universellen Kosmopolitismus liegt Heimat heute? Die ausgewählten Texte eröffneten ein weites Feld an Antworten ebenso wie die Biografen und Arbeiten der Gesprächsteilnehmer: die Autoren Marjana Gaponenko, Ferdinand Schmalz und die Dramaturgin Elisabeth Schack.
In Ferdinand Schmalz’ Theater kollidieren Region und Tradition mit den Effekten der Globalisierung; die in Odessa geborene Autorin Marjana Gaponenko ist literarisch und biografisch eine Grenzwanderin zwischen Ost- und Westeuropa: Kann Europa Heimat sein (oder werden)?

© Burgtheater/Georg Soulek
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